Vereinsgeschichte
Diese Vereinsgeschichte wurde für das 25.jährigen Jubiläum von Rolf Aust geschrieben.
Vereinsgeschichte des RuF Nordbögge-Lerche e.V. mit Zeitgeschehen Deutschlands
In der Dachorganisation der ländlichen Reiter in Westfalen, den Provinzialverband westfälischer Reit- und Fahrvereine, sind rund 557 Vereine mit über 114.751 Mitgliedern organisiert. Einer davon ist auch der RuF Nordbögge –Lerche e.V. mit ca. 250 Mitgliedern.
Die Frage, was wohl die Norbögger Pferdeleute im Jahr 1980 zur Gründung bewogen haben mag, ist mit einer Passage aus der ersten Vereinssatzung beantwortet:
„Zweck des Vereins ist den Reit- und Fahrsport sowie die Haltung und Ausbildung von Pferden zu fördern und zu pflegen sowie die Ausbildung der Mitglieder, die sich mit dem Pferdesport beschäftigen, im Reiten und Fahren sowie in der Haltung, in der Ausbildung und Umgang mit Pferden, wichtigster Punkt ist jedoch den Zusammenschluss aller jugendlichen Mitglieder in eine Jugendabteilung mit dem Ziel, sie in besonderer Weise zu fördern, wie es auch der erste Zeitungsberichte am 29.02.1980 bezeugt“.
Diese grundsätzlichen Aussagen sind neben anderen noch heute wesentlicher Bestandteil unseres Vereins
Doch wie sah es im Jahr 1980 aus?
Politisch formierten sich die grünen von der Bündnispartei zur Bundespartei, die Grünen waren geboren.
Pferde-und Zuchtfreunde ahnten noch nicht was Sie am Hengst Argentinus und Rosenkavalier hatten, die in diesem Jahr geboren wurden.
Und am 30.01.1980 wurde eine Idee verwirklicht die schon lange in den Köpfen war:
Der Reit - und Fahrverein Nordbögge Lerche e.V.
Zunächst sollte es eigentlich kein Verein geben, man strebe eine Kooperation mit den umliegenden Vereinen an, man wollte für sich alleine Reiten und Trainieren doch daraus wurde nichts. Große Proteste kamen aus den umliegenden Vereinen, sie sahen sich außerstande dieses Verhalten anzunehmen.
Doch es gab auch Fürsprecher, denn gute Freundschaften zahlten sich aus, Karl – Wilhelm Hinkebecker konnte seine Freunde nicht enttäuschen und traf einen wesentlichen Entschluss,
„Er stellte seine Ländereien und Gebäude zur Verfügung, der Verein hatte eine Bleibe“.
Von da an ging es Schlag auf Schlag, eine große Energieleistung setzte erste Maßstäbe ein und im damals wie heutigem Vereinslokal Keitmann wurde am 30.01.1980 die Gründungsversammlung mit den Mitgliedern:
Heinz Gebel , Uwe Gebel , Karl-Wilhelm Hinkebecker , Heiko Knaack , Brigitte Locke , Hans-Jürgen Meyer , Horst Pacosz , Ira Pacosz , Norbert Roden , Hans Schmucker , Norbert Schmucker , Hans Schürmann , Doris Schürmann , August Sümnick , Manfred Sümnick, Uwe Sümnick , Wilfried Sümnick , Elke Tschersich und Hans Wittler abgehalten
Die Mitgliedsbeiträge wurden festgesetzt und bleiben bis 1995 unverändert :
Kinder bis 14 Jahren 24 DM Jahr
Jugendliche von 15 bis 18 Jahren 36 DM Jahr
Erwachsene über 18 Jahre 84 DM Jahr
Ehepartner 48 DM
Doch was macht man als Reitverein ohne Reitplätze und Stallungen, der Verein war doch gerade erst geboren und war noch ein zartes Pflänzchen.
Es half alles nichts, es wurde kurze Hand eine Privathalle in Overberge angemietet, hier konnte dann donnerstags ab 20:00 Uhr und jeden Freitag ab 13:00 Uhr das Training unter Leitung eines erfahren Reitlehrers aufgenommen werden.
Natürlich gab es Pläne für eine Reithalle, der Westfälische Anzeiger berichtete am 29.02.1980 das eine Reithalle angedacht war, die Kosten schätze man mit 200.000 DM ein, die wie die Zeitung schrieb, auch das geringere Problem war ,man machte sich mehr Sorgen über die Genehmigung, auch der Landessportbund schrieb vor, das der Verein erst einmal 2 Jahre bestand haben sollte ,wenn über eine Finanzierung von Seiten des Landessportbundes nachgedacht wird.
Nun, war jetzt doch Pech dabei ,einiges klang noch nicht rund ,wollte man mit dem heute Tradition geworden Osterfeuer das zum ersten mal am Ostersonntag 1980 stattfand das Glück voran treiben ,so kurios wie das klingen mag ,zum Ostersonntag in 1983 fand man in einer alten Couch die verbrannt werden sollte über 1000 DM ,zumindest konnte man annehmen das der eigentliche Besitzer kein rechtes Vertrauen zu Banken und Sparkassen hatte.
Es war klar für die weiteren Jahre war Pioniergeist gefragt.
1981
Zeitzeugen:
Der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry wird ermordet.
Einer der berühmtesten Hengste Donnerhall wird geboren.
Im Reitverein Nordbögge Lerche:
Die erste Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Keitmann fand statt.
Die 1 Fassung und Billigung der Vereinssatzung wurde verabschiedet. Weitere schritte zum vorantreiben des Hallenbaus wurden eingeleitet, Angebote eingeholt Bauvoranfragen an die Gemeinde gestellt und die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht beantragt.
Zum ersten mal organisieren und gestalten die jugendlichen des Vereins eine Reiterparty, die in Zukunft lange fester Bestandteil der jährlichen Aktivitäten sein sollte.
Hiermit wurde deutlich,dass der Verein die Jugendarbeit nicht nur auf den sportlichen Sektor, sondern in jeder Hinsicht in den Vordergrund stellen mußte.
Sportlich stellten sich die ersten Erfolge ein, an 12 Turnieren erreichten die Reiter des Vereins 27 Plazierungen.
1982
Zeitzeugen:
Die neue Transitautobahn Hamburg-Berlin wird für den Verkehr freigegeben.
Der Hengst Coriander wurde geboren.
Im Reitverein Nordbögge-Lerche
Das wohl ereignisreichste Jahr des Vereins.
Die Mitgliederzahl wuchs auf 42 davon 8 Jugendliche unter 18 Jahren, zum ersten mal wurde ein Jugenwart gewählt .
Der erste Vereinsbriefkopf wurde gedruckt.
Wilfried Sümnick wurde weiter als erster Vorsitzender bestätigt .
Und die Pressemeldungen überhäufen sich:
Außenreitanlage in Eigenhilfe und Eigenfinanzierung fertiggestellt 29.07.82
Scheune soll zu Ställen umgebaut werden, Bau soll 01 Okt. beginnen.
Engagierte Mitglieder werkeln wochenlang: Springplatz ist fertig.
Arnsberger Gespräche über Traglufthalle der Nordbögger Reiter.
Reiter sind optimistisch:Beim Termin vor Ort Argumente ausgetauscht.
Mitglieder mit überwältigter Mehrheit für feste Reithalle.
Was war los im Verein:
Die Pionierstimmung lief zur Höchstform auf.
Was war dran an den Pressemeldungen:
Die Aussenreitplatz wurde fertig.
Die Ställe wurden in angriff genommen.
Die Traglufthalle entwickelte sich zu einer Auseinandersetzung mit den Behörden, eine voreilig gegebenes Wort wurde „passe nicht in die Landschaft" entschuldigt, für den Verein zunächst enttäuschen, 6000 DM waren ausgegeben und viel Arbeit schien umsonst.
Aber es kam alles anders, den selbst die Behörden waren beeindruckt über die Entwicklung des Reitvereins Nordbögge – Lerche e.V. Gespräche über eine feste Reithalle wurden vorangetrieben, die Traglufthalle konnte zum gleichen Preis wieder verkauft werden „Schicksal der Käufer durfte die Halle aus gleichen Gründen nicht bauen“.
Am ende des Jahres 1982 war es dann soweit, nach feststehen der Finanzierung konnte das Stahlgerüst der Reithalle bestellt werden.
1983
Zeitzeugen:
Franz Josef Strauß vermittelt einen Milliardenkredit der Bundesregierung an die DDR
Der Hengst Rapallo kommt zu Welt.
Der Reitverein Nordbögge –Lerche wächst auf 61 Mitglieder davon 14 Jugendliche unter 18 Jahren.
Es war das Jahr der Taten.
Der Verein tritt im Gemeindesportverband Bönen ein und schließt erstmalig Versicherungen zum Schutz der Mitglieder und der Anlage ab.
Die Halle wurde unwiderruflich, die ersten Steinpaletten für den Hallenbau lagen bereits am 04.01.83 auf dem Vereinsgelände und das Stahlsklett für die Halle liegt bereits fertig beim Hersteller.
Am 10.05.83 wird über die Eröffnung eines schmuckes Vereinsstübchen in der Zeitung berichtet.
Die ersten Pferde konnten im Verein untergestellt werden, der Hauptstall war weitestgehend fertig.
Der Pachtvertrag über 40 Jahre ist ausgehandelt worden, was gleichzeitig grünes Licht für die beantragten Darlehen bedeutete, auch der Landessportbundes gab nur wenig später die Zuteilung für das Zinsloses Darlehen. Alles hing jetzt nur noch von der Baugenehmigung ab, obwohl die Gemeinde Bönen sehr wohlwollen bearbeitet hat, lies sich der Kreis Unna noch Zeit ,doch „was lange währt wird endlich gut“ so Zitat von Heinz Gebel der sich für sein Arrangement und seine Arbeit auszeichnete, feierte mit dem Vereinsmitgliedern am 15 November 1983 das lang ersehnte Richtfest.
1984
Zeitzeugen
Richard von Weizäcker wird neuer Bundespräsident
Die Hengste Weltmeyer und Ehrentusch erblickten das Licht der Welt
Der Reit- und Fahrverein Nordbögge - Lerche ging in die Vollendung
Die ersten Schulpferde zogen ein.
Nun war es soweit am 20.06.1984 wurde die Reithalle am Schmerhöfelerweg mit dem ersten Reitertag festlich eingeweiht, 16 Reitvereine und einige Abgesandte aus Gemeinde und Sportverbänden nahmen die Einladung an.
Etliche Glückwunschschreiben gingen ein, der Norbögger Spielmannszug gab ein Platzkonzert und die Reiter der 16 Vereinte ritten mit Ihrer Vereinsstandarte ein, spätestens jetzt muß den damaligen Vereinsmitgliedern die Gänsehaut über Ihr schaffen gekommen sein.
Ich redete anfangs von Vollendung:
Mit der Durchführung des 1 Reit- und Springturnier vom 28.bis 29.07.1984 in den Dressurprüfungen bis Klasse L und Springprüfungen bis Klasse M
fand der Bürgermeister der Gemeinde Bönen Jakob Wienhusen als Schirmherr folgende Worte:
In einer Zeit, in der wirtschaftliche und technische Fortschritte eine stufenweise Reduzierung der Arbeitszeit ermöglicht, ist jede Bereitschaft zu einer sinnvollen Gestaltung der Freizeit von elementarer Bedeutung. Den Pferdesportlern ist es zu verdanken, daß heute viele Koppeln und Turnierplätze wieder Bilder wie zu alten Zeiten bieten.
Die besondere Zielsetzung und Bedeutung des Vereins ist daran zu erkennen, daß er jung und alt eine breit angelegte Reitausbildung ermöglicht und diese zu vergleichsweise kleinen Preisen gegeben wird. Gute Kameradschaft und eine für Außenstehende manchmal unbegreifliche Zuneigung zu den Pferden bilden die Grundlage für eine Erfolgsbilanz.
Zitat ende
Und es war eine Erfolgsbilanz, die Anlage wurde regelrecht überrannt, über 655 Pferde wurden angemeldet und mehr als 1300 Nennungen lagen vor.
Mit diesen Zahlen hat sich der Reit- und Fahrverein Nordbögge – Lerche als Verein etabliert und wird in Zukunft ein fester Bestandteil im Turnierkalender der FN .
Am 07.12.1984 organisierte die Jugendabteilung zum ersten mal eine Nikolausfeier und ist bis heute fester Bestandteil im Terminkalender.
1985
Der Fernsehsender SAT 1 geht erstmalig auf Sendung.
Der für Kenner bekannte Hengst Funke wird geboren.
Der Verein wächst auf über 110 Mitglieder davon 33 Jugendliche unter 18 Jahren.
Die Vereinsstandarte bekommt Ihr Gesicht, Einstellungsverträge werden entwickelt und eine Stallordnung wird eingeführt.
Für den weiteren Ausbau und Unterhaltung der Anlage werden Pflichtstunden für aktive Mitglieder unerläßlich und schaffen so die Fertigstellung eines Außenreitplatzes.
1986
Das Wohnungsbauunternehmen Neue Heimat geht für 1 DM an den Großbäcker Schiesser.
Florestan und Rubinstein werden geboren.
Der Verein hat mittlerweile 44 Jugendliche Mitglieder.
Es bildete sich die erste Stallgemeinschaft und erstmals kommt der Jugendvierkampf nach Nordbögge – Lerche, in dem unser Verein mit Anja Schürmann und Elruth Schmülling bestens vertreten wurde.
Erstmals ging auch der Pokal im Mannschaftsspringen an den Schmerhöfelerweg, Uwe Sümnick , Karl-Heinz Borhardt ,Hans und Norbert Schmucker waren die Siegreichen.
Am 06.12.1986 wird die Vereinsstandarte offiziell zur Nikolausfeier eingeweiht.
1987
Die umstrittene Volkszählung mit Verhaltensmuster wir durchgeführt.
Der Hengst Acord II wird geboren.
Der Anbindestall wird in Eigenhilfe fertiggestellt.
Das im Volksmund verflixte siebte Jahr ist angebrochen, der Verein muß seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Ereignisse wiederholen sich, große Projekte nicht angedacht, der Verein wird von der Mitgliederzahl immer größer, das miteinander ob alt ob jung stellt sich zu Probe.
1988
„Entsetzen“ das Fernsehen überträgt live das Geiseldrama aus Gladbeck
Geburt von Davingnon I
Der Verein hat 152 Mitglieder, davon 50 Jugendliche unter 18 Jahren.
Am 31.07.88 beim 5 Reit- und Springturnier übernahm der Verein die Durchführung der Kreismeisterschaften .
1989
In Berlin fällt die Mauer und mit ihr die DDR
Der Hengst Montmartre wird geboren.
Am 23 .04. 89 wurden erstmalig Reitabzeichenprüfung während des Reitertages abgehalten und werden ab 92 alle 2 Jahre durchgeführt .
Gleichzeit erfolgte die erste Ausgabe der Jugendordnung.
Die Baugenehmigung zum Aus- und Umbau eines Vereinsheimes trifft ein. Es sollen Schulungsräume, Aufenthaltsräume, Toiletten und eine Gastronomie errichtet werden.
1990
Eine Viertelmillionen Rußlanddeutsche und eine halbe Millionen DDR - Bürger siedeln nach Westdeutschland um.
Die Hengste Lancer III und Gralshüter werden geboren.
Anläßlich der 10 jahresfeier werden die Gründungsmitglieder die noch im Verein sind geehrt.
1991
Die RAF ermordet den Chef der Treuhandanstalt Detlev Karsten Rohwedder
Der Hengst Landstreicher wird geboren.
Die Vereinsfahne wird angeschafft.
Vereinsmitglieder fuhren zur Jubiläumsfeier des befreundeten Reitvereins Phillipsthal.
1992
Nach langem Aufenthalt in Chile wird Honnecker an Deutsche Behörden ausgeliefert.
Der Hengst Fidermark wird geboren.
Große Aufregung im August der Hof Altberg, in dem auch Pferde von Vereinsmitgliedern standen, stand in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern aus.
Im November findet jetzt jedes Jahr eine Vereinsfeier das sogenannte Herbstfest statt.
An diesem gemütlichen Abend werden auch die „Vereinsbesten“ geehrt.
1993
die Postleitzahlen werden 5 - stellig
die Hengste Sandro Hit und De Niro werden geboren
die Mitgliederzahl übersteigt die 200-er Marke genauer gesagt sind es 248 Mitglieder und 102 Jugendliche.
In diesem Jahr wird mit dem Ausbau des Vereinsheims begonnen und die Reithalle bekommt die lang ersehnte Beregnungsanlage.
1994
Roman Herzog wird Bundespräsident
Der Hengst Aquilino wird geboren
Am 20.07.94 und 5299 Tagen „damals genannten öden Vereinsleben“ erscheint die erste Vereinszeitschrift.
Des 11 Reit- und Springturnier war was für Tropenerprobte und zum zweiten mal wurde die Kreismeisterschaft des Kreisverbandes Unna – Hamm der Senioren und Jungen Reitern für Mannschaften durchgeführt und zum ersten mal kamen die Gespannfahrer nach Nordbögge-Lerche
Ein besonderen Geschenk machte sich Viola Dickhöfer mit den 2 Platz in der Kreisstandarte .
1995
Die Steuerlast der Bundesbürger ist auf über 44 % gestiegen
Der Hengst Münchhausen wird geboren
Das Vereinsheim wird in diesem Jahr einweiht und erstmals konnte die Prüfung für kleines und großes Hufeisen sowie Reitabzeichen im neuen Heim abgenommen werden, auch eine neue Hofbefestigung ist fertiggestellt worden.
1996
Die größte Open Air Party aller Zeiten findet in Berlin statt.
Der Hengst Don Bedo wird geboren
Die Stallungen bei Altberg wurden fertiggestellt.
1997
Mit 4,67 mio Arbeitslosen wir am 28 .2 ein Nachkriegsrekord erreicht.
Der Hengst Fürst Piccolo wird geboren
In diesem Jahr kommen noch mal größere Investition auf den Verein zu, nach langen Überlegungen wird der Springplatz gründlich überarbeitet und erhält ein Sandboden, auch erste Arbeiten am Aussendressurplatzes werden in angriff genommen.
1998
Die RAF verkündet nach 28 Jahren Ihre Selbstauflösung.
Der Hengst Fürst Heinrich wird geboren.
Der Verein mußte abschied nehmen von Karl – Wilhelm Hinkebecker ein Gründungsmitglied des Reitvereins Nordbögge – Lerche ist von uns gegangen.
1999
Oskar Lafontain legt überraschen alle Politischen Ämter nieder.
Der Hengst Fiano wird geboren.
Der Reitverein Nordbögge- Lerche brach zum 16 Reit- und Fahrturnier ein Rekord 718 Pferde mit fast 2000 Starts hat es bis dahin noch nicht gegeben.
2000 bis 2004
Die Bundesregierung beschließt eine stufenweise Steuerreform bis 2005
Die Jugendfete in 2000 geht eher mäßig ab und kommt in Diskussion, wegen hohen Sicherheitsaufwand und wenig Einnahmen wird eine Fortführung fragwürdig und wird in 2001 letztmalig ausgetragen.
Im März 2001 ist der Reitertag in Gefahr, die Maul und Klauenseuche grassierte im Kreis Unna.
Mit Hochachtung nimmt der Vorstand des Reitvereins die Verabschiedung von Heinz Gebel an und wird zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ausgezeichnet.
Weiter wird Heinz Gebel für 21 Jahre Vereinsarbeit vom Vorsitzenden des Kreisreiterverband Unna – Hamm Herr Landwehr geehrt.
Der Reitverein Nordbögge – Lerche boomte unaufhaltsam, so das sich die Verantwortlichen zum Ausbau der Reithalle um 20 mal 20 Meter entschließen.
Im September 2003 nahm der Verein und seine Mitglieder abschied vom Gründungs- und Ehrenmitglied Heinz Gebel.
Nachdem die Baugenehmigung vorlag und die verschiedenen Angebote geprüft wurden, konnte die Reithalle in 2004 für den Reitbetrieb übergeben werden.
Reiten wird von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in unterschiedlicher Art und Weise betrieben.
Die wichtigste Voraussetzung für das Reiten ist die dressurmässige Ausbildung von Pferd und Reiter.
Dies ist die grundsätzliche Maxime des Trainings im Reitverein Nordbögge Lerche.
Dabei wird nicht das Ziel die „Hohe Schule“ anvisiert sondern eine breit angelegte Grundausbildung aller Reiter .
Wolfgang Franke, Klaus Fischer, Viola Dickhöfer, Wilhelm Lambard, Tanja Reuland, Ulli Kotzur und Anja Endrullis stellten oder stellen sich der Aufgabe und verdienen sich unsern Dank.
Zu allen Zeiten hat es im Reitverein Nordbögge-Lerche Springreiten auf hohen Niveau gegeben die für den Nachwuchs als Vorbild gegolten und zum Nacheifern angespornt haben.
Auch hier besonderen Dank an Ralf Kosanetzki, Kurt Kleist, Theo Mertenskötter, Ralf Strangaritz sowie an Karl-Friedrich Heimann die uns über Jahre begleitet haben.
Ein Dankeschön auch an Fritz Lunke, ein Mann für dem Unpünktlichkeit ein Fremdwort ist, egal ob es Regnet oder Schneit auf Ihm war stets verlaß.
„Reiten ist ein Bazillus der nicht krank macht“ Mit diesen Worten eines Freizeitreiters bin ich mit meiner Zeitgeschichte am ende.
Ich wünsche einen angenehmen und spaßigen Abend .



